Review: Doctor Who

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Seit mittlerweile fast 4 Jahren zähle ich zu den Whovians – den Fans von Doctor Who. Ich hatte die Serie eigentlich erst durch Torchwood entdeckt, wie ich zugeben muss. Das war ca. im Jahr 2009, nach der deutschen Erstausstrahlung des Ablegers. Parallel dazu habe ich dann auch mit Doctor Who angefangen und es keine Sekunde bereut. Am Anfang war die Serie von 2005 schon ein wenig merkwürdig und verrückt. Doch nach und nach entwickelte sich ein ungeheurer Charme.

Was mir besonders an der Serie gefällt, sind die verschiedenen Charaktere, besonders natürlich der Doctor selbst in seinen Inkarnationen, die nahezu nicht unterschiedlicher sein könnten, und die jeweiligen Companions. Über die Zeit wechseln die Companions und so jeder hat dabei seinen eigenen Liebling.

Die Doctoren:

NINE: Mein Einstiegsdoktor. Hach! Er wird oft verpönt und unterschätzt, dabei ist er wirklich ziemlich gut. Christopher Ecclestone spielt brillant. Er spielt den Doctor in einer Weise, dass man ihn nur bewundern kann. Er spielt perfekt die Balance aus Einsamkeit, Agressivität, Mut und demjenigen, der Leben schützen will. Er ist rauer, aber liebenswürdig und nicht so verspielt wie die späteren Doctoren.
Eines meiner Lieblingszitate:

Dalek Emperor: Then prove yourself, Doctor! What are you? Coward, or killer?
The Doctor: Coward. Any day.

TEN: Der Liebling der Meisten. Und eine lange Zeit fand auch ich David Tennant als Doctor großartig. Doch am Schluß war ich überzeugt, dass Ten gehen müsse und wirklich die Zeit für Eleven kam. Denn er war nicht mehr der Doctor, der Leben rettete. Nicht mehr der, der für andere da war. Ten verändert sich im Laufe der Zeit. Vom aufgedrehten, charmanten zum dunklen Charakter. David Tennent ist ein super Schauspieler und war wirklich fantastisch, dass alles so rüberzubringen.

ELEVEN: Am Anfang cool, mittlerweile nicht mehr cool. Lustig, niedlich, jung. Zusammen mit den Ponds ein perfektes Gespann an Abenteuer. Hat auch seine starken Seiten. Matt Smith hat vor allem mit Alex Kignston ein wirklich grandioses Spiel.Eine meiner Lieblingsepisoden ist die mit Van Gogh. Mittlerweile aber ist Eleven ab vom Grundcharakter des Doctors und verrennt sich im Geheimnis von Clara. Etwas langweilig, aber vielleicht wird das ja noch.

Die Companions:

ROSE TYLER: Oh, was hab ich geweint, als Rose ging! Die ersten zwei Staffeln mit ihr waren wirklich aufwühlend, amüsant, tiefsinnig und so schön! Sie ist stark, mutig und hat einen tollen Humor. Wunderschön und liebt das Leben mit dem Doctor. Sie ist eine der Companions, die wirklich da war – viel gesehen und erlebt hat. Viel gelernt hat. Und geliebt hat.

MARTHA JONES: Ohjeh, die fand ich gar nicht toll. Scharwänzelte wie ein verliebter Teenager um den Doctor herum, ohne dass man das ernst nehmen konnte. Als Hauptcompanion ist sie in Staffel 3 zu sehen, kommt in Staffel 4 mal kurz zurück. Ich konnte mich nie mit ihr anfreunden, wobei sie eine starke Frau spielt. Aber irgendwie hat sie nicht für mich gepasst.

DONNA NOBLE: Ich vermisse Donna! Ehrlich. Sie war eine der besten. Herrlicher Charakter. Und Catherine Tate spielt einfach nur wunderbar. Sie und David Tennant waren brillant zusammen. So viel Humor, so viel Power!

RIVER SONG: Archäologin, Highheels, Stil. Alex Kingston spielt super. Ich liebe die Rolle der River. Leider kommt sie immer nur alle paar Folgen für kurze Zeit vor, dafür freut man sich umso mehr, sie zu sehen. Ihre Geschichte ist mit am spannensten und sie ist wahnsinnig toll. Sie hat Charme, sie ist sexy, sie hat Mut. Und einen eigenen Kopf.

River: When you run with the Doctor, it feels like it’ll never end, but however hard you try you can’t run forever. Everybody knows that everybody dies and nobody knows it like the Doctor, but I do think that all the skies of all the worlds might just turn dark if he ever, for one moment, accepts it.

AMELIA POND und RORY WILLIAMS: Amy und Rory hatten bei Eleven einige Höhepunkte. Das Trio war zusammen super, die Chemie stimmte. Ich hatte zwar das Gefühl, dass die Serie v.a. gegen Staffel 7 hin an Tiefgang verliert, aber dafür hatten die drei jede Menge Spaß und man konnte viele Abenteuer miterleben. Amelia Pond und vor allem Rory sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Es gab einige spektakuläre Höhepunkte. Sehenswert.

CLARA OSWIN OSWALD: Während ich die erste Folge mit ihr (noch mit den Ponds zusammen) super fand, und auch im Weihnachtsspecial es noch einige tolle Szenen gab, schwächelt der Charakter der Clara in denFolgen der 7. Staffel immer mehr, bis sie zu einem langweiligen, verblassten Rätsel wird, dass mich ehrlich gesagt mittlerweile nicht mehr interessiert. Ich vermisse eine toughe Frau, Abenteuer und Charme.

Gesamteindruck:

Die meisten der Charaktere sind gut durchdacht und es gibt immer wieder Episoden, die man sich ständig anschauen könnte, die Humor, Charme und Tiefgang haben und mehr sind, als eine reine Abenteuerserie. Natürlich gibt es auch viele leichtere Folgen, die einfach nur Spaß machen. Aber genau die Mischung des Konzeptes war das, was ich so mochte. EIn wenig verrückt, ein wenig seltsam, aber dennoch spannend und faszinierend.

Ich freue mich also auf jede neue Folge und bin immer gespannt, wie es in der Serie weitergeht und welche Abenteuer erlebt werden. Doctor Who zählt zu meinen Lieblingsserien und ich kann sie jedem weiterempfehlen, der etwas mit Humor, Weltraum, Abenteuer und Verrückheit anfangen kann.

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8 Gedanken zu „Review: Doctor Who

  1. Huhu,
    Meine absolute Lieblingsserie. Ich liebe matt smith wobei ich das geheimnis um clara auch eher zu aufgebauscht fand. Drehte sich ja quasi die komplette halbe staffel drum. Ich vermisse die ponds einfach und bekomm jetzt schon nen halben krampf wenn ich drann denke das matt geht 😦
    Liebe gruesse miri

    • Hey 🙂

      Ja, die Serie zählt auch zu meinen Lieblingen! Die Ponds vermisse ich auch 😉 Mit Matt Smith zusammen ein tolles Trio.

      Also ehrlich gesagt, ich gewöhn mich an die wechselnden Schauspieler. Und Matt Smith war ja lange der Doctor. Vielleicht wird es Zeit? Bisher war die Auswahl ja sehr gut, also bin ich zuversichtlich.

      • Das Wechseln ist bis jetzt niie ein Problem gewesen.Aber Smith is einfach mein Doctor.Ich fänd als nächsten Doctor eine ältere Person nicht Schlecht.So als Kontrast.
        Ich fahre im November nach London zur 50 Jahr Feier.Freu mich schon drauf 🙂

      • Oh, wie cool! Dann musst Du aber auch drüber berichten 😉 Ich freu mich auch schon auf das Special zum 50jährigen, Tennant und Smith zusammen! Schade nur, das Ecclestone nicht auch mit dabei ist.

  2. Hey,
    endlich einer die ebenfalls ein bekennender Whovian ist und Ecclestone mag 🙂 Zusammen mit River und Donna sind sie meine Lieblingspersonen zumindest die der Humanen Rassen 😉 Ich bin schon gespannt auf den neuen Doktor mal sehen wie er wird… Fand das 50th Birthday special auch wirklich gelungen. Auch wenn Nine nicht mitgespielt hat.

    • Hallo! =)

      Ich liebe die Serie, aber ich finde, das Steven Moffat nicht gut getan hat mit dem 50s Special…

      Das war schrecklich! Rose war nicht Rose und das „Wiedersehen“ mit Ten war ja völlig vergeigt (es gab keins). Und Gallifrey wiederbringen??? Die Timelords sind durchgedreht und waren mehr böse als alles andere und wollten das Universum zerstören. Das halte ich im Kopf nicht aus…. Von The Time of the Doctor halte ich noch viel weniger, ein schlimmer Abschied für Matt Smith/Eleven wie ich finde. Nur das Ende mit Amy rettete es… Ich hoffe, es wird wieder besser jetzt… und das Clara auch mal interessanter wird. Seufz.

      • O.O Was zur Hölle habe ich verpasst? :O Ich kann mich nur daran erinnern, dass die Vorgeschichte wie sie Gallifrey eingefroren haben erzählt haben ohne Amy… (Ich war damals leider nicht im Kino und habs nachgeholt). Ich glaube ich sollte das nachholen 😥

      • Ich hab den Film auch zu Hause gesehen 😉 Und gehöre halt zu denen, die es nicht gut gemacht finden. Die ganze Zeit lang war der Doctor der letzte, der mit der Bürde, weil er seine ganze Spezies ausrotten musste. Und nun ist das alles hin, weil Moffat nicht mit sowas umgehen kann, dass nicht alles tuttifrutti ist? Hmpf… neh.

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