Das Geheimnis des Nebels – Pia Hepke

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Buch: Das Geheimnis des Nebels
Autor: Pia Hepke
Verlag: Burg Verlag (März 2013)
Seiten: 340 Seiten
Reihe: Geheimnis des Nebels #1

Das Geheimnis des Nebels ist der Auftaktband einer Tetralogie der Debütautorin Pia Hepke. Es kam als Wanderbuch zu mir und erfüllte nicht ganz meine Erwartungen.

Meine Meinung:

Da ich ja Drachengeschichten grundlegend liebe, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Die Grundidee ist sehr gut und liebevoll ausgearbeitet.

Doch zum ersten Kritikpunkt: Die ersten 100 Seiten waren wie Kaugummi. Sie haben sich gezogen und es ging kaum vorwärts. Natürlich ist es die Aufgabe eines ersten Bandes, zunächst einmal Thematik und Charaktere einzuführen. Stiltechnisch geht das allerdings noch etwas besser.

Hat man diese Hürde jedoch überwunden, entfaltet sich langsam eine spannende und interessante Geschichte. Zwar bin ich ab und zu noch über etwas unsichere oder – für mich! – unpassende Formulierungen gestolpert, doch merkt man hier bereits viel besser das eigentliche Talent der Autorin.

Dieses entfaltet sich vor allen in den Szenen mit Adrian und auch mit Jason. Da kommt noch eine besondere Note mit hinein, die das ganze wesentlich interessanter macht.

An sich konnte ich über die Protagonistin einfach nur oft den Kopf schütteln. Mir persönlich liegt ihr Charakter sehr fern – sie ist anfangs ziemlich passiv und zerdenkt sich eine ganze Menge Sachen. Hauptsächlich macht sie folgende Sachen: sie denkt, ist müde, schläft, denkt, träumt, denkt und lässt sich von der besten Freundin herumkommandieren und läuft wie ein Hündchen hinterher.

Während die Charaktere an sich gut dargestellt und gestaltet sind, fällt auf, dass manchmal einige Eigenschaften viel zu oft wiederholt werden (ja, Leila kann Lügen durchschauen, danke, das hab ich auch beim 1. Mal verstanden), während  andere Aspekte (wie die zerbrechende Freundschaft zu Janina) nur angedeutet werden.

Alles in allem ist es aber kein schlechtes Debüt. Eine super Grundidee, eine Geschichte, die spürbar mit der Zeit gewinnt und an Fahrt aufnimmt und ein immer wieder hervorschimmerndes Schreibtalent. Nach dem zähen ersten Drittel ging es durchaus richtig spannend zu. Einige Szenen waren gar erleuchtend geschrieben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die nächsten Bücher weitaus besser werden. Das Potenzial ist da – jetzt muss es nur noch vollends herausgekitzelt werden. Und ich freue mich darauf zu erfahren, wie es mit Diana und Adrian und den Drachen weitergeht.

Achjah: Das Buch endet mit einem (kleineren) Cliffhanger und ist nicht in sich abgeschlossen.

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Ein Gedanke zu „Das Geheimnis des Nebels – Pia Hepke

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