Schicksalsspieler – Tina Janik

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Buch: Schicksalsspieler
Autor: Tina Janik
Verlag: Schwarzkopf&Schwarzkopf (Oktober 2013)
Seiten: 288

Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Der Austausch mit der Autorin war unbeschreiblich toll. Intelligent, kritisch, angenehm. Ich habe selten so gute und fundierte Diskussionen über Stärken und Schwächen, Charakterzüge, Eigenheiten und Interessen gehabt. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich denke, man merkt das auch am Buch.

Meine Meinung:

Das Buch Schicksalsspieler war für mich ein sehr durchmischtes. Während der Anfang mir so gar nicht behagte und ich mit den Charakteren lange Zeit nicht zurecht kam, obwohl sie perfekt ausgearbeitet sind, hat mich das Ende wiederum sehr begeistert.

Für mich ist es daher gerade eine schwierige Sache mit den Sternen.

Am Anfang braucht man auf jeden Fall Zeit, um in die Geschichte reinzukommen und sich an die Charaktere zu gewöhnen. Sie – das sind Lola und Ryo – sind exzentrisch. Sie sind außergewöhnlich, sie sind anstrengend. Und für mich nicht nachvollziehbar. Aber das macht in dem Sinne nichts, denn ich finde sich aufreibende Charaktere an sich auch sehr spannend. Nur brauchte es hier echt länger, bis ich mit ihnen warm wurde.

Die Geschichte ist gut aufgebaut und sehr durchdacht. Es stecken viele Details drin und auch sehr viel Liebe. Das merkt man immer wieder. Der Stil bessert sich in meinen Augen zum Ende hin merklich immer mehr, bis es in einem tollen Strudel endet, der einen mitreißt. (Anspielung!)

Darauf achten muss man aber – denn das steht leider nicht auf dem Klappentext – dass es hier doch etliche erotische Szenen gibt. Und durchaus auch herbere Ausdrücke und Sprache. Für mich war es nicht immer passend gewählt, aber grundlegend für die Story okay. Allerdings hatte ich es auch nicht erwartet, sodass ich mich immer mal umstellen musste. Ich habe per se nichts gegen Beides, doch ich mag es eben, wenn ich das vorher weiß 😉

Schlußendlich kann ich das Buch Lesern an die Hand legen, die sich von ungewöhnlichen Charakteren gefangen nehmen können. Die die Lust haben, sich auf eine andere Form der Liebe einzulassen. Hier gibt es kein romantisches Gedöns und Glückseligkeit in dem Sinne. Es gilt Ängste zu überwinden, Traumvorstellungen abzubauen, zu sich selbst zu finden.

Wäre der Anfang nicht so schwer für mich gewesen, könnte ich dem Buch volle 4 Sterne geben. Kann ich so aber nicht – daher gibt es 3,5 Sterne. Was für mich immer noch eine sehr gute Bewertung ist. Denn es ist ein Buch mit Schwächen, aber eines mit viel Inhalt und Hingabe.

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Ein Gedanke zu „Schicksalsspieler – Tina Janik

  1. Pingback: Lesemonat November 2013 | katnissdean

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