Die Australierin – Ulrike Renk

Die-Australierin-9783746630021_xxlBuch: Die Australierin
Autor: Ulrike Renk
Verlag: Aufbau TB (Oktober 2013)
Seiten: 512 Seiten

Ein historischer Roman des 19. Jahrhunderts, der auf einer wahren Begebenheit basiert.

Meine Meinung:

Der Titel des historischen Romanes „Die Australierin“ ist etwas irreführend. Nach Australien gelangt man erst nach 400 Seiten. Dem Inhalt tut das aber keinen Abbruch. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte.

Ganz im Gegenteil. Die Geschichte von Emilia (und später noch etwas von ihren Erben) ist sehr interessant. Man lernt sie als junges Mädel kennen und begleitet sie, bis sie mehrfache Großmutter ist. Emilia Bregartner ist ein wunderbarer Charakter, die in jungen Jahren durchaus etwas erlebt, aber dann sehr behütet aufwächst. Und sich zum Missfallen ihrer Tante und ihres Onkels in einen Kapitän verliebt. Für uns Leser und für Emma – der Spitzname von Emilia – sicherlich aber ein Glück. Denn Carl Lessing (ja, ein Verwandter von DEM Lessing) ist ein wunderbarer Mensch und gemeinsam erleben die beiden viele Abenteuer.

Die Geschichte ist wunderbar erzählt. Der Stil ist fließend und eingängig und man wird mit der Geschichte mitgetragen und kann wunderbar eintauchen. Es liest sich sehr schön und macht viel Spaß, Emilia auf ihrem Weg zu begleiten.

Emma hat wunderbare Eigenschaften. Am meisten bewundere ich, dass sie aus jeder Situation sich die guten Sachen rauspickt und das beste draus macht – sie nimmt sowohl die negativen als auch die positiven Dinge wahr und macht etwas drauf. Eine tolle Einstellung, die mir gut gefallen hat.

Das Leben auf See aber auch später in Australien ist anschaulich beschrieben und birgt viele Wunder. Man kann lachen und weinen und viel erleben auf diesem Weg. Es ist ein wunderbares Buch und ich hoffe, noch mehr von dieser Familie erfahren zu können – vielleicht wird es ja noch eine Art „Fortsetzung“ geben. Das wäre wirklich schön!

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5 Gedanken zu „Die Australierin – Ulrike Renk

  1. Das hört sich lesenswert an 🙂 Wobei mich das auch immer stutzig macht, wenn ich den Titel erstmal gar nicht mit der Handlung zusammen bringen kann…. Ist zwar oft nicht weiter schlimm, aber ich verknüpfe auch mit dem Titel schon bestimmte Erwartungen, und plötzlich kommt es ganz anders. Das ist dann schon komisch.

    Ich habe dich übrigens getaggt: http://lesenundmehr.wordpress.com/2014/02/09/stockchen-ich-mochte-unbedingt-lesen/
    Wenn Du magst, dann mach mit 🙂

    • Ja, die Autorin hat es erklärt, dass der Verlag das ausgesucht hat. Sie war auch selbst schockiert, aber hat da kein Mitsprachrecht, wie viele Autoren. Und der Verlag wollte scheinbar auf das aktuellen Australien-Interesse anknüpfen. Das ist echt Schade, weil das Buch toll ist! Und sicherlich noch besser ohne die falschen Erwartungen 😉 Aber es ist lesenswert 🙂

      Das hab ich schon gesehen, werd ich bald aufgreifen. Denke schon drüber nach, aber mir fällt momentan ehrlich gesagt gar nichts ein zum Stöckchen *g*

  2. Pingback: Lesemonat Februar 2014 | katnissdean

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