Review: Once Upon a Time in Wonderland

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Once Upon a Time in Wonderland ist ein Spin-Off der Serie Once Upon a Time. Wenn ihr den Link anklickt, kommt ihr zu meinem Review der Original-Serie.

Das Spin-Off handelt – wie man es sich bei dem Titel bereits denken kann – um eine Version der Geschichten von Lewis Caroll über die Abenteuer von Alice. Diese wird vermischt mit etwas 1001 Nacht. Die Serie geht leider nur über eine Staffel, dafür aber sehr gekonnt.

Der Cast ist recht übersichtlich, aber gut gewählt.

Im Mittelpunkt steht Alice, die auf einem ihrer Abenteuer im Wunderland Cyrus begegnet. Er ist ein Dschinn, doch die beiden verlieben sich und erleben einige Abenteuer, bis sie auseinander gerissen werden. Und hier geht die Geschichte der Serie los.

Weitere Charaktere sind Will/Knave, Jafar (aus Aladdin) und die Rote Königin. Vor allem letztere fand ich am Anfang irgendwie unpassend (wenn man sie mit Regina/Evil Quuen oder Cora/Queen of Hearts aus dem Original vergleicht), aber sie ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass sie mein Liebling geworden ist.

Alice ist definitiv ein tougher Charakter, in ihr schlummern Mut, wahre Größe und Ehrlichkeit und sie ist wirklich bewundernswert. Zudem kann sie wirklich hervorragend kämpfen und schlägt die anderen darin um Längen. I like! 😉 Will finde ich wesentlich interessanter und spannender als Cyrus, aber beide Geschichten passen wirklich toll ins Konzept.

Die Handlung ergibt immer wieder ein paar neue Überraschungen, sodass es auch nicht langweilig wird und die Dinge nach und nach zu einem großen Ganzen zusammenlaufen.

FAZIT:

Ein sehr gelungener Misch aus Abenteuer, Fantasy und Romance. An Charakteren ist bestimmt für jeden was dabei und ich empfand die Stimmung als sehr angenehm und passend. Es hatte Humor, es hatte Spannung und es hatte traurige Momente.

Vielleicht ist es für die Serie auch gut, dass es nur eine perfekt abgestimmte Staffel gibt – es gab keine Längen, keine doofen Momente und jede Folge war ein Genuss und das Ende einfach nur toll.

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Review: The Mentalist

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The Mentalist ist eine amerikanische Fernsehserie aus dem Jahr 2008, die aktuell in der 6. Staffel spielt und hoffentlich auch noch weiter geht – bisher hab ich jedenfalls noch nichts gegenteiliges gehört.

Das Konzept der Serie fand ich von vornherein toll und hat mich direkt angesprochen. Die erste Folge geht damit los, dass Patrick Jane – der Protagonist – vorgestellt wird und wie er zum CBI als Berater kam. Da er sich als Medium über einen Serienkiller lustig machte, rächte dieser sich effektvoll an ihm. Und so beginnt Jane’s lange Reise auf der Spur nach dem Serienkiller.

In der ersten Staffel hat Red John noch einige Auftritte – danach ist er der rote Faden, der immer wieder auftaucht und seinen gruseligen Abdruck hinterlässt. Dazwischen gibt es viele Kriminalfälle, die ansonsten vom Team des CBI gelöst werden müssen. Dabei gibt es viel Humor, Spannung und gute Fälle, Denksport und charmante Charaktere. Zum Ende von Staffel 5 und v.a. Staffel 6 sind extrem spannend. Da war kein Atemholen mehr.

Seitdem sind erst einige Folgen vergangen und die Serie geht nun etwas anders, aber gewohnt gut weiter.

Patrick Jane ist ein fantastischer Protagonist. Charme und perfekte Kleidung sind seine  Merkmale. Ein scharfer Verstand und eine gewisse Empathie zeichnen ihn aus, genauso wie ein Hang dafür, die Dinge nach seinem Kopf zu machen. Was seine Chefin im CBI in die ein oder andere Bredouille bringt 😉 Auch die Mischung zwischen seiner Vergangenheit, seinem kaputten Inneren und dem charmanten, frohen, teeliebenden Mann ist dabei sehr gelungen. Simon Baker spielt sehr gut – ob fröhlich oder zerrissen. Es gelingt.

Das Team vom CBI ist sehr toll. Die Chemie zwischen den Schauspielern stimmt und es ist eine sehr gute Mischung. Der rote Faden mit Red John der Haupthandlung hält das ganze am Leben und gibt dem noch einen zusätzlichen Sinn. Nach und nach werden dadurch neue Charaktere eingeführt, die später noch eine besondere Bedeutung haben werden.

Die Serie lebt aus ihrer Mischung aus Spannung und Humor genauso wie durch den guten Cast und natürlich vor allem durch die Rolle des Patrick Jane.

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Review: Once upon a time

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Once upon a time ist jetzt in die 3. Runde gestartet. Auf diese Serie hatte ich mich schon seit der Ankündigung sehr gefreut. Ich bin ja ein großer Märchen-Fan und es versprach gut zu werden. Wurde es auch.

Natürlich kann man nach 2 Staffeln und den ersten Folgen der 3. noch kein abschließendes Fazit verlauten lassen. Denn: wohin die Serie noch führt, ist mir unklar (gut so, wär ja langweilig sonst!). Aber das Setting, die Charaktere – es ist stimmig.

Bei Once upon a time haben wir zwei Zeitebenen: Einmal die Gegenwart, die anfangs hauptsächlich in Storybrook spielt, mittlerweile aufgeteilt ist auf verschiedene Orte (u.a. Neverland). Und dann die Vergangenheit, die im Enchanted Forest spielt und die Beziehungen der Charaktere beleuchtet. Wie es zu dem Fluch kam und was alles damals passiert ist.

Beide Zeitebenen sind für mich spannend gestaltet und enthüllen langsam immer mehr und bedingen einander. Es gibt Parallelen, Erklärungen für die vielen Geheimnisse und Entwicklungen in beiden Erzähllinien.

Emma ist ein natürlicher Charakter zum mitfühlen und -fiebern. Ich finde sie sehr sympathisch. Sie wirkt lebensecht und ist als in unserer Welt aufgewachsene Frau der Magie gegenüber zunächst skeptisch.

Bei Snow White war ich zuerst überrascht, aber im Endeffekt ist sie wirklich perfekt. Wunderschön, mit einer kleinen dunklen Seite, aber immer mit dem Glauben an die wahre Liebe. Prinz Charming gehört natürlich zu ihr. Er ist für mich ganz gut gestaltet, aber keiner meiner Lieblinge.

Regina bzw. The Evil Queen ist großartig. Pompöse Kleider oder genialer Buisness-Stil. Die Frau weiß, wie man gleichzeitig böse ist und super dabei aussieht. Ein Charakter, der einige Facetten hat und deren Vergangenheit mich ein ums andere Mal überraschte. Sie ist eine der besten Figuren und eine der vielschichtigsten.

Rumpelstilzkin gehört ebenfalls zu meinen Lieblingen. Mit seinem Leitspruch „Magic comes with a price“ ‚hilft‘ er den Leuten und bringt sie gleichzeitig in große Schwierigkeiten. Ein wunderbares Talent. Der Schauspierl Robert Carlyle hat die Rolle mit den größten Möglichkeiten und bringt alle Facetten mit einer Leichtigkeit rüber, dass man ihm alles abkauft.

Belle und Ruby/Red Riding Hood sind beides toughe Frauen, die leider viel zu kurz kommen. Vor allem Belle habe ich in mein Herz geschlossen, doch ihre Geschichte ist zwar rührend, aber so richtig viel zu tun hat sie leider nicht. Das ist sehr Schade, da für mich da viel Potential steckte und ich Emilie de Ravin auch total mag.

Dazu gibt es noch jede Menge anderer Charaktere: The Huntsman, Pinocchio, Hook, die sieben Zwerge, Mulan, Aurora, Robin Hood… Einige von ihnen haben eine längere Rolle wie Hook, andere treten nur sporadisch oder (bisher) einmalig auf. Neu dazukommen in Staffel 3 werden/sind bereits Peter Pan und Arielle.

Die Grundstimmung der Serie wird eigentlich immer düsterer. Aber bereits am Anfang war das zu merken. Zwar gibt es ein paar amüsante Situationen, doch ist es eher eine ernstere Serie mit einem stimmungsvollen Cast und spannenden Geschichten. Ab und zu gab es ein paar kleinere Folgen, die mir nicht so gut gefallen haben, aber insgesamt ist es sehr gut anzuschauen und unterhält.

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Review: Grey’s Anatomy

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Grey’s Anatomy kenne ich seitdem die Serie zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Und liebe liebe liebe sie. Da ich bereits grßer Emergency Room Fan war, hatte die Serie auch leichtes Spiel mit mir. Ärzte, Krankenhaus, Liebe und Drama. Herrlich!

Seit einigen Jahren schaue ich die Serie allerdings nicht mehr im TV (was vor allem daran liegt, dass ich gar keinen Fernseher mehr habe) – sondern im englischen Original. Vorzugsweise mit Untertiteln, damit ich mir einen Reim auf die Fachwörter machen kann. Den Rest der Serie versteht man aber auch gut ohne.

Mittlerweile sind bereits 9 Staffeln erschienen – die 10. und wohl letzte – folgt noch.

Shonda Rhimes lässt sich meist zum Ende jeder Staffel immer noch was schön fieses einfallen – ist dabei richtig kreativ, meistens etwas gemein und hinterlässt den Fan oftmals heulend oder empört bis zur nächsten Staffel zurück. Den Hauptangelpunkt der Serie bildet natürlich Meredith Grey – junge Assistenzärztin, mit berühmter Arztmutter, die am Seattle Grace ihre Assitenzzeit begint. Sie und ihre 5 Kollegen bilden den Hauptcast – gefolgt von den Oberärzten, dem Chefarzt und einigen wenigen Figuren außerhalb des Krankenhauses. In den folgenden Staffeln wird der Cast erweitert und reduziert – doch meist in einer gelungenen Mischung.

Was mir besonders an Grey’s gefällt ist, dass – obwohl es manchmal etwas übertrieben wirkt – die Emotionen gut rüberkommen, ich die Charaktere sehr lieb gewonnen habe und immer noch gebannt auf jede neue Folge warte. Und selbst beim wiederholten Schauen der Staffeln etwas Neues entdecke – wie zB dass die Charaktere spätere große Ereignisse scherzhaft vorhersagen. Und man sich nur denkt: Echt jetzt? Das war alles geplant, und zwar schon länger? Zudem gibt es spannende Fälle, viel Drama, Tragik, Humor, ethnische Fragen und einen tatsächlich bunt gemischten Cast bzw. Charakteren-Pool (Aussehen, Ethnie, Religion usw.) – was leider ja nicht bei jeder Serie vorkommt.

Grey’s Anatomy ist und bleibt eine meiner liebsten Serien – bzw. eigentlich sogar die liebste überhaupt.

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Review: Doctor Who

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Seit mittlerweile fast 4 Jahren zähle ich zu den Whovians – den Fans von Doctor Who. Ich hatte die Serie eigentlich erst durch Torchwood entdeckt, wie ich zugeben muss. Das war ca. im Jahr 2009, nach der deutschen Erstausstrahlung des Ablegers. Parallel dazu habe ich dann auch mit Doctor Who angefangen und es keine Sekunde bereut. Am Anfang war die Serie von 2005 schon ein wenig merkwürdig und verrückt. Doch nach und nach entwickelte sich ein ungeheurer Charme.

Was mir besonders an der Serie gefällt, sind die verschiedenen Charaktere, besonders natürlich der Doctor selbst in seinen Inkarnationen, die nahezu nicht unterschiedlicher sein könnten, und die jeweiligen Companions. Über die Zeit wechseln die Companions und so jeder hat dabei seinen eigenen Liebling.

Die Doctoren:

NINE: Mein Einstiegsdoktor. Hach! Er wird oft verpönt und unterschätzt, dabei ist er wirklich ziemlich gut. Christopher Ecclestone spielt brillant. Er spielt den Doctor in einer Weise, dass man ihn nur bewundern kann. Er spielt perfekt die Balance aus Einsamkeit, Agressivität, Mut und demjenigen, der Leben schützen will. Er ist rauer, aber liebenswürdig und nicht so verspielt wie die späteren Doctoren.
Eines meiner Lieblingszitate:

Dalek Emperor: Then prove yourself, Doctor! What are you? Coward, or killer?
The Doctor: Coward. Any day.

TEN: Der Liebling der Meisten. Und eine lange Zeit fand auch ich David Tennant als Doctor großartig. Doch am Schluß war ich überzeugt, dass Ten gehen müsse und wirklich die Zeit für Eleven kam. Denn er war nicht mehr der Doctor, der Leben rettete. Nicht mehr der, der für andere da war. Ten verändert sich im Laufe der Zeit. Vom aufgedrehten, charmanten zum dunklen Charakter. David Tennent ist ein super Schauspieler und war wirklich fantastisch, dass alles so rüberzubringen.

ELEVEN: Am Anfang cool, mittlerweile nicht mehr cool. Lustig, niedlich, jung. Zusammen mit den Ponds ein perfektes Gespann an Abenteuer. Hat auch seine starken Seiten. Matt Smith hat vor allem mit Alex Kignston ein wirklich grandioses Spiel.Eine meiner Lieblingsepisoden ist die mit Van Gogh. Mittlerweile aber ist Eleven ab vom Grundcharakter des Doctors und verrennt sich im Geheimnis von Clara. Etwas langweilig, aber vielleicht wird das ja noch.

Die Companions:

ROSE TYLER: Oh, was hab ich geweint, als Rose ging! Die ersten zwei Staffeln mit ihr waren wirklich aufwühlend, amüsant, tiefsinnig und so schön! Sie ist stark, mutig und hat einen tollen Humor. Wunderschön und liebt das Leben mit dem Doctor. Sie ist eine der Companions, die wirklich da war – viel gesehen und erlebt hat. Viel gelernt hat. Und geliebt hat.

MARTHA JONES: Ohjeh, die fand ich gar nicht toll. Scharwänzelte wie ein verliebter Teenager um den Doctor herum, ohne dass man das ernst nehmen konnte. Als Hauptcompanion ist sie in Staffel 3 zu sehen, kommt in Staffel 4 mal kurz zurück. Ich konnte mich nie mit ihr anfreunden, wobei sie eine starke Frau spielt. Aber irgendwie hat sie nicht für mich gepasst.

DONNA NOBLE: Ich vermisse Donna! Ehrlich. Sie war eine der besten. Herrlicher Charakter. Und Catherine Tate spielt einfach nur wunderbar. Sie und David Tennant waren brillant zusammen. So viel Humor, so viel Power!

RIVER SONG: Archäologin, Highheels, Stil. Alex Kingston spielt super. Ich liebe die Rolle der River. Leider kommt sie immer nur alle paar Folgen für kurze Zeit vor, dafür freut man sich umso mehr, sie zu sehen. Ihre Geschichte ist mit am spannensten und sie ist wahnsinnig toll. Sie hat Charme, sie ist sexy, sie hat Mut. Und einen eigenen Kopf.

River: When you run with the Doctor, it feels like it’ll never end, but however hard you try you can’t run forever. Everybody knows that everybody dies and nobody knows it like the Doctor, but I do think that all the skies of all the worlds might just turn dark if he ever, for one moment, accepts it.

AMELIA POND und RORY WILLIAMS: Amy und Rory hatten bei Eleven einige Höhepunkte. Das Trio war zusammen super, die Chemie stimmte. Ich hatte zwar das Gefühl, dass die Serie v.a. gegen Staffel 7 hin an Tiefgang verliert, aber dafür hatten die drei jede Menge Spaß und man konnte viele Abenteuer miterleben. Amelia Pond und vor allem Rory sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Es gab einige spektakuläre Höhepunkte. Sehenswert.

CLARA OSWIN OSWALD: Während ich die erste Folge mit ihr (noch mit den Ponds zusammen) super fand, und auch im Weihnachtsspecial es noch einige tolle Szenen gab, schwächelt der Charakter der Clara in denFolgen der 7. Staffel immer mehr, bis sie zu einem langweiligen, verblassten Rätsel wird, dass mich ehrlich gesagt mittlerweile nicht mehr interessiert. Ich vermisse eine toughe Frau, Abenteuer und Charme.

Gesamteindruck:

Die meisten der Charaktere sind gut durchdacht und es gibt immer wieder Episoden, die man sich ständig anschauen könnte, die Humor, Charme und Tiefgang haben und mehr sind, als eine reine Abenteuerserie. Natürlich gibt es auch viele leichtere Folgen, die einfach nur Spaß machen. Aber genau die Mischung des Konzeptes war das, was ich so mochte. EIn wenig verrückt, ein wenig seltsam, aber dennoch spannend und faszinierend.

Ich freue mich also auf jede neue Folge und bin immer gespannt, wie es in der Serie weitergeht und welche Abenteuer erlebt werden. Doctor Who zählt zu meinen Lieblingsserien und ich kann sie jedem weiterempfehlen, der etwas mit Humor, Weltraum, Abenteuer und Verrückheit anfangen kann.

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