Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe – Benjamin Alire Saenz

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Buch: Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe
Autor: Benjamin Alire Saenz
Verlag: Simon & Schuster (Februar 2012)
Seiten: 359 Seiten

Dieses Buch war das gewählte Buch für die Englische „Contemporary Young Adult“ Gruppe – von mir vorgeschlagen 😉 Ich hab mich natürlich gefreut, denn ich fand das Buch hat ein wunderbares Cover und der Inhalt klang auch interessant. Und hat nicht enttäuscht!

Meine Meinung:

Das Jugendbuch „Aristotle and Dante…“ von Benjamin Saenz ist eine Coming-Of-Age Story die 1987 in El Paso (USA) spielt.

Die Protagonisten sind die Teenager Aristotle, genannt Ari, und Dante. Beide sind mexikanisch-stämmig und lernen sich am Pool kennen. Denn Ari kann nicht schwimmen, aber Dante bietet ihm an, es ihm beizubringen. Obwohl sie sich vorher nie begegnet sind. Und so entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, die aber irgendwie auch mehr ist.

Das Buch wird komplett aus Aris Sicht erzählt. Und vor allem wenn Dante da ist, geht es viel um seine Gedanken. Ari entwickelt sich ständig weiter, genauso wie seine Familie. Das Buch ist keines, in dem massig viel Action ist und viel passiert. Aber ich liebe ja solche leisen Bücher und dieses hier konnte mich sehr begeistern.

Der Stil ist unglaublich schön und liest sich wunderbar. Die Charaktere finde ich gut und real getroffen. Nicht zu überzeichnet. Die wichtigsten Themen des Buches sind das Heranwachsen und „sich-selbst-finden“, Familie, Freunde, Liebe und Loyalität. Ein paar unvorhergesehene Ereignisse wirbeln die Geschichte nochmal kräftig durcheinander, aber alles in allem bleiben die leiseren Töne vorhanden. Mal wunderschön, mal tieftraurig, mal wütend, mal lachend.

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Before I fall – Lauren Oliver

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Buch: Before I fall
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Harper (2011)
Seiten: 470 Seiten

Meine Meinung:

Von Lauren Oliver kannte ich bisher die Amor-Trilogie in der deutschen Übersetzung und mag ihren Stil sehr.

Before I fall habe ich im Original gelesen (dt. Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie) und mag ihren Stil und ihre Art zu erzählen immer noch sehr. Oder gar noch mehr.

Inhalt: Sam ist an der Spitze der Highschool: mit ihren 3 Freundinnen, angeführt von Lindsay Edgecombe, zählt sie zu den beliebtesten Mädchen an der Schule. Sie sind nicht immer nett und denken oft nicht nach. Sie stehen füreinander ein, aber anderen gegenüber sieht das anders aus. Doch dann stirbt Sam und lernt endlich das, was sie vorher nie sehen konnte.

Das Buch ist sehr berührend. Und auch wenn Sam & ihre Clique von vielen als die richtig bösen betrachten werden, konnte ich das nie. Für mich sind es trotzdem Teenager-Mädchen. Alle von ihnen haben selbst auch genug abbekommen. Das ist keine Entschuldigung, gedankenlos zu sein – aber ich kann auch nicht nur darüber urteilen und so tun, als wäre nur nett normal. Ist es nicht.

Ich finde der Roman spiegelt einen guten Teil Realität wieder. Und dabei die guten und schlechten Seiten eines Menschen. Die einzelnen Varianten des Tages muss Sam viel lernen. Anfangs ist das schwierig, aber die Einsicht kommt – langsam, was ich eigentlich gut finde, da ich es als realer betrachte.

Der Abschluss ist traurig und man erwartet es und irgendwie auch ein bisschen schön. Mitunter sollte man Taschentücher bereit halten.

„Before I fall“ hat mir wirklich sehr gut gefallen.

 

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Cracked – K. M. Walton

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Buch: Cracked
Autor: K. M. Walton
Verlag: Simon & Schuster (Dezember 2012)
Seiten: 320 Seiten

Meine Meinung:

Cracked ist eine berührende und interessante Geschichte von K. M. Walton über Vernachlässigung, Gewalt und Mobbing.

Victor und Bull gehen auf dieselbe Schule und kennen sich seit Kindertagen. Ihr Leben könnte nicht unterschiedlicher sein: Victor lebt in reichen Verhältnissen, Bull ist extrem arm. Victor grenzt sich in der Schule von allen aus, Bull ist derjenige, der allen Angst macht. Allen voran Victor hat sich Bull als Mobbingopfer ausgesucht.

Doch beide haben eine Gemeinsamkeit: Vernachlässigung. Auf unterschiedlicher Art und Weise, aber gleichermaßen grausam und furchtbar. So kommen beide auf die Geschlossene, wo sie lernen müssen, mit sich selbst und miteinander klar zu kommen-

Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben. Man kommt gut rein und es ist sehr verständlich. Ich habe das Buch jetzt in einem Rutsch gelesen und mir hat es sehr gut gefallen.

Die Hintergrundstorys nicht nur von Victor und Bull, sondern auch von den anderen Kids auf der Station, sind wirklich nicht leicht.
Durch die wechselnden Perspektiven der beiden Protagonisten kann man beide Positionen und Erfahrungen, Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen.

Ein bisschen hat mir noch die Intensivität und der wahre Knall gefehlt. Es war berührend und schockierend, gut zu lesen und sicherlich auch eine wichtige Geschichte. Aber ein bisschen fehlte mir noch. Nichts desto trotz kann ich Cracked wirklich weiterempfehlen.

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Just One Day – Gayle Forman

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Buch: Just One Day
Autor: Gayle Forman
Verlag: Penguin Group USA
Seiten: 400 Seiten

Ein wunderbares Buch über die Selbstfindung und Abenteuer, Freundschaft und persönlicher Mut. Schön.

Meine Meinung:

Das Buch „Just one day“ ist aufgeteilt in 2 Unterteile: „One Day“, in dem Allyson und Willem, zwei Fremde, gemeinsam nach Paris reisen. Und „One Year“ – ein Jahr nach diesem unvergleichlichen Tag.

Die Geschichte von Gayle Forman ist aus Allysons Sicht geschrieben. die junge Amerikanerin lernt am Ende ihres Europa-Trips (ein organisierter, aber eher langweiliger Trip) den holländischen ‚Schauspieler‘ Willem kennen. Und reist mit ihm spontan nach Paris. Für nur 1 Tag. 24h.

Gayle Forman ist es gelungen, ein wirklich lebensnahes und schönes Portrait einer jungen Frau zu zeichnen, die sich durch diesen einen Tag und das darauffolgende Jahr verändert. Dazu lernt, Menschen kennen lernt, selbstsicherer wird, mutiger. Allyson findet zu sich selbst – das ist ihre Geschichte. Ein bisschen Liebe, ein bisschen Herzklopfen, ein paar Tränen und jede Menge Zweifel gehören dazu.

Doch letztendlich kommt es nicht auf den Mann an. Sondern auf sich selbst. Und das lernt sie. In dem Sinne ist es also eine wunderbare Geschichte, mit der Liebe zu anderen und zu sich selbst. Über Akzeptanz, Zufälle und dem Lernen, wie man sich öffnet und selbst findet.

Wer aber nicht genug bekommen kann, der kann den „zweiten“ Band Just One Year lesen – in der Geschichte soll es primär um Willem gehen. Noch habe ich das Buch nicht gelesen, aber es ist unterwegs zu mir. Ich bin sehr gespannt, denn die andere Sichtweise ist sicher auch sehr interessant.

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My life in black and white – Natasha Friend

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Buch: My life in black and white
Autor: Natasha Friend
Verlag: Viking Children’s Books
Seiten: 294 Seiten

Ich habe mir das englische Paperback bestellt und bin sehr zufrieden mit der Ausgabe. Das Cover ist wunderschön und die Papierart fühlt sich richtig toll an. Gemeinsam habe ich es mit der Runde „Contemporary Youth Adult“ auf Lovelybooks gelesen.

Meine Meinung:

My life in black and white erzählt die Geschichte von und durch Alexa, Lexi genannt, die nach einem Unfall ein Trauma und Gesichtsverletzungen hat. Sie, die immer nur als schön und perfekt betrachtet wird, sie die alle nur nach ihrem Äußeren betrachten. Und Alexa muss lernen, dass es mehr gibt und man mehr sein kann.

Die Welt der amerikanischen Teenager erscheint einem zwar oberflächlich – so auch hier – wobei ich da gewisse Dinge einschränken muss. Die Protagonistin und ihre beste Freundin sind 15 Jahre alt. Dass sie sich also über Kleider, Aussehen und Jungs unterhalten finde ich da ziemlich normal. Zudem Alexa auch noch etwas mehr im Kopf hat als nur das.

Der Unfall, die Ereignisse wie es dazu kam und die spätere Geschichte werden nach und nach enthüllt. Der englische Sprachstil ist dabei erstaunlich leicht und fließend und sehr gut zu lesen – auch für Leute, die nicht perfekt die Sprache beherrschen.

Die Geschichte ist unterhaltsam und sowohl Alexa als auch ihre Schwester Ruthie hab ich sehr gern, wobei die beiden anfangs kaum unterschiedlicher sein konnten. Die Gedanken nach dem Unfall sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Auch Lexis langsame Wandlung und Erkenntnisse werden verständlich rübergebracht.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich wollte es unbedingt zu Ende lesen, sodass ich gar keins mehr dazwischen geschoben habe. Es ist ein Buch, das unterhaltsam ist, aber auch ein Buch, das ein etwas ernsteres Thema anschneidet und zeigt, wie Menschen damit umgehen. Menschlich, warm, verständlich.

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The Death of Bees – Lisa O’Donnell

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Buch: The Death of Bees
Autor: Lisa O’Donnell
Verlag: Conerstone (März 2013)
Seiten: 296 Seiten

Das Buch habe ich im Rahmen der „Contemporary Youth Adult“ Lesegruppe gelesen. Es war mein eigener Vorschlag und ich fand es toll, dass das Buch auch die Chance bekam. Ich habe es „genossen“. Einigen war es zu viel – aber ich denke, es ist in etlichen Punkten realistischer, als einem lieb ist.

Meine Meinung:

The Death of Bees erzählt die schockierende und tragische Geschichte eines Geschwisterpärchens, das in einem zerrütteten Haus aufwächst und sich mit dem Leben dann rumschlagen muss.

Marnie ist 15 Jahre und lebt mit ihrer jüngeren Schwester Nelly zusammen bei ihren Eltern. Doch das Buch beginnt mit dem Tod der beiden, die sie schließlich im Garten vergraben. Die Mädchen wurden vernachlässigt und missbraucht und versuchen jede auf ihre Art damit klarzukommen. Der Nachbar Lennie, ein alter schwuler Mann, der ebenfalls es nicht leicht hat, nimmt sich ihrer an.

Das Buch ist ein sehr hartes Stück Realität. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Marnie, Nelly und Lennie erzählt. Jeder hat dabei auch einen eigenen Stil, der gut rauskommt. Die Geschehnisse sind wirklich traurig und schrecklich und man muss sich auf einiges einstellen. Aber man wird auch mit einem guten Buch belohnt.
Die Thematiken des Buches sind nicht immer leicht. Missbrauch, Alleinsein, Vorurteile, Lügen, Strafen, Angst, Drogen. Die ganze Bandbreite was passieren kann, passiert auch. Wobei ich es auf einer Ebene auch immer als realistisch ansah, da es ein ganz anderes Millieu beschreibt.

Man muss sich anfangs in das Buch etwas reinkämpfen, aber dann liest es sich umso flüssiger. Der Sprachstil ist an die Realität geknüpft – harte Worte, Fluchen, Umgangssprache. Dennoch kommt man auch wenn man diese ganzen Worte nicht kennt, sehr gut mit und lernt nach und nach zu verstehen. Zudem ist es auch nicht übertrieben, sondern wirklich passend gemacht.

Dennoch kann ich es empfehlen. Es ist ein tolles Buch. Die harten Thematiken rütteln definitiv an einem – aber man kann einiges auch einfach nachvollziehen und bekommt mehrere Seiten geschildert. Gelungen und lesenswert.

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Why we broke up – Daniel Handler

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Autor: Daniel Handler
Buch: Why we broke up
Verlag: Electric Monkey Egmont
Seiten: 357 Seiten

Das Buch wurde in einer Englische-Jugendbücher Lesegruppe gelesen auf lovelybooks.

Meine Meinung

Das Buch schwankt bei mir zwischen drei und vier Sternen. Aber es tendiert eher zur drei als zur vier. Die Geschichte an sich ist toll gemacht – die erste Liebe bzw. das erste Mal Herzschmerz und was so alles dazu gehört.
Kurz zur Story: Min gibt Ed seine Sachen zurück – alles, was in ihrer Beziehung eine Rolle spielte und schickt einen Brief dazu mit – den wir als das Buch lesen. Die einzelnen Gegenstände sind in hübschen Bilder dazu gezeichnet worden.
Die Sprache ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie beeinhaltet einige Wortwiederholungen, die aber mitunter passend sind. Und viele Vergleiche mit Filmen, die es nicht gibt. Aber sie dienen als Beispiele, Anschaulichkeiten – und wenn man sich daran gewöhnt hat, liest es sich gut und anschaulich. Die Charaktere sind glaubwürdig, die Geschichte gut gemacht.
Man findet sich bestimmt auch hier und da selbst wieder. Also alles in allem ein Buch, das man gut lesen kann. Aber nicht unbedingt gelesen haben muss.

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