Plötzlich Glückspilz – Bobbie Pyron

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Buch: Plötzlich Glückspilz
Autor: Bobbie Pyron
Verlag: Thienemann Verlag (März 2015)
Seiten: 272 Seiten

Vielen Dank an den Thienemann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Meine Meinung:

Plötzlich Glückspilz erzählt liebevoll und ernst, mit einigen humorvollen Szene, von Glück und Pech, Freundschaft und Zusammenhalt.

Die Protagonisten sind die beiden Außenseiter und Freunde Nate und Gen, wobei die Geschichte aus Nates Sicht erzählt wird.
Nate ist ein unglaublicher Pechvogel, wobei ihm Gen immer wieder bescheinigt, dass es sowas wie Pech und Glück nicht gibt. Doch dann geschieht etwas unfassbares und Nate lernt auch die andere Seite kennen. Und merkt dabei doch schnell, dass Glück nicht alles ist. Und dass Glück auch negative Sachen hervorruft, denen man sich stellen muss.

Vor allem hat mir die Ernsthaftigkeit des Buches gefallen, mit denen die Themen behandelt werden. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man schließt sie gut ins Herz. Auch wird es fabelhaft dargestellt, wie jeder gute und schlechte Seiten hat und dass Freundschaft und Zusammenhalt einfach wichtiger sind.

Auch die Protagonisten gefallen mir gut und ich mag die leichte Überzeichnung der Charaktere und Situationen, die das ganze auflockern und einen humorvollen Ton verleihen. Dadurch liest sich das Buch mit einer Leichtigkeit, die wirklich Spaß macht, aber ohne die ernstere Handlung zu stören.

Insgesamt ein wirklich rundes Kinder- und Jugendbuch, dessen Geschichte mir viel Spaß bereitet hat.

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Atemnot – Ilsa J. Bick

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Buch: Atemnot
Autor: Ilsa J. Bick
Verlag: Egmont INK (September 2014)
Seiten: 352 Seiten

Das Buch erscheint ja erst nächsten Monat, aber dank Lovelybooks und der Aktion vom Verlag gehörte ich zu den Glücklichen, die es bereits vorab lesen durften.

Meine Meinung:

Dass Ilsa J. Bick sich an einem Jugendthriller versucht nach ihrer Endzeit-Trilogie „Ashes“ verwundert mich weniger. Denn auch dort herrschte das Düstere vor: Menschliche Abgründe, verzweifelte Situationen und immer wieder der Funke Hoffnung.

So stellt sie ihre Geschichte auch hier da, auch wenn sie im Hier und Jetzt verankert ist und real wirkt. Protagonistin ist die 16jährige Jenna. Ein „Problemkind“, wie ihr Vater sie behandelt, aber dass da weit mehr hinter steckt erfährt man schnell.

Die Themen des Buches sind vielfach: Depressionen, Angst, Suizid, Missbrauch. Doch die Themen sind nicht voneinander getrennt, bedingen einander, ziehen einander an und nach und fügen sich wie kleine Rädchen ins Gesamtbild. Dabei wird es teilweise eher oberflächlich gehalten, was für mich aber völlig okay ist.

Die Geschichte wird von Jenna direkt erzählt – auf Tonband aufgenommen – nach einem dem Leser unbekannten Unfall/Ereignis. Das macht es sehr realistisch und nah, denn der Leser fühlt sich von Jenna direkt angesprochen, auch wenn sie die Geschichte dem Polizisten Bob erzählt.

Das Buch ist sehr stimmungsvoll geschrieben, die einzelnen Szenen sind sehr gut ausgearbeitet und geben immer nach und nach mehr vom Gesamtbild bei. So hat man zwar früh recht viele Theorien, was geschehen sein mag – aber das Puzzle setzt sich erst am Ende komplett zusammen und lässt einen atemlos zurück. Passend zum Titel „Atemnot“. Im Original übrigens „Drowning Instinct“, was mehrfach auch im Buch aufgegriffen wird.

Wer Geschichten außerhalb der heilen Welt lesen will, wer keine Probleme damit hat, sich auch auf eine andere Perspektive einzulassen, der ist genau richtig bei diesem Buch. Es ist ein Jugendbuch, aber kein sanftes. Dabei nicht brutal oder dergleichen, sondern durch die Thematiken bedingt nicht einfach. Aber dennoch mehr als lesenswert und definitiv zum Nachdenken anregend.

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Dein eines, wildes, kostbares Leben – Jessi Kirby

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Buch: Dein eines, wildes, kostbares Leben
Autor: Jessi Kirby
Verlag: Franckh Kosmos Verlag  (Juni 2014)
Seiten: 304 Seiten

Ich finde das Cover ja wirklich wunderschön und auch sehr passend. Hach.

Meine Meinung:

Bereits der Titel dieses Buches hatte mich gepackt – und er ist auch der Aufhänger für die Story.

„Sag mir, was hast du vor mit deinem einem, wilden und kostbaren Leben?“

Dieser Frage und vor allem der Antwort darauf muss sich die Protagonistin Parker Frost stellen. Auf eine Weise, wie sie ihr vorher nie in den Sinn gekommen ist. Denn durch den Fund eines Tagebuchs und den daraus resultierenden Geschehnissen fängt Parker an, ihr eigenes Leben zu überdenken.

Der Stil von Jessi Kirby ist wirklich angenehm zu lesen und sie versteht es, den Leser mit ihrer Geschichte gefangen zu nehmen. Die Charaktere sind gut gezeichnet und wirklen glaubhaft. Die Ausgangssituation und die Geschehnisse sind interessant beschrieben und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Als Leser wollte ich einfach wissen, wie es mit den beiden Ebenen der Geschichte weitergeht – sowohl im Tagebuch als auch in Parkers Leben. Und welche Rückschlüsse Parker schließlich für sich selbst gewinnen kann.

Die Suche nach sich selbst, den eigenen Träumen und Zielen und dem Gerechtwerden der Anforderungen der eigenen Umwelt an einen sind mit die Hauptthemen dieses Buches. Und ich finde, dass die Umsetzung toll gelungen ist und für einen Jugendroman gut passt.

Ein schönes Buch, mit einer wunderbaren Geschichte.

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Weil ich Layken liebe – Colleen Hoover

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Buch: Weil ich Layken liebe
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv (November 2013)
Seiten: 351 Seiten
Reihe: Slammed #1

Das Buch kam als Wanderbuch zu mir 🙂

Meine Meinung:

Weil ich Layken liebe ist ein wunderbares Buch über Liebe, Familie, Freundschaft und Ehrlichkeit. Und über das Leben an sich und all seine Tragödien und Komödien.

Das Buch erzählt die Liebesgeschichte von Layken und Will und heißt im Original „Slammed“ – ein sehr passender Titel, ist doch das Slammen ein roter Faden im Buch. Die deutsche Übersetzung des Titels ist dabei wenig gekonnt. Denn immerhin wird dieses Buch aus Laykens Sicht erzählt und nicht aus Wills.

Zur Story möchte ich sonst gar nicht viel sagen. Wenn man da nämlich nicht viel weiß, gibt es einige wirklich überraschende Elemente und die werten das Buch auf. Die Geschichte ist soweit gut erzählt und die Charaktere sind ausgearbeitet und wirken echt und menschlich.

Der Stil von Colleen Hoover ermöglicht einem ein schnelles und fließendes Lesen und ist wirklich sehr angenehm.

Eigentlich ist dieses Buch der Auftakt einer Trilogie. Aufgrund sehr gut begründeter Rezensionen und meinen eigenen Befürchtungen (sorry, aber da kann einfach keine gute Geschichte hiernach mehr kommen) – werde ich den Rest nicht lesen und diesen wirklich guten Band als Einzelgeschichte in Erinnerung haben. Da das Ende in sich abgeschlossen ist, muss man also auch nicht weiterlesen. Die Kritiken für die Folgebände besagen, dass es einfach nur kindisch ist, keine wirkliche Story hat, vorhersehbar ist und am schlimmsten: das die Charaktere gar nicht mehr sie selbst sind. Darauf verzichte ich 😉

Daher: Dieses Buch kann ich euch bedingungslos empfehlen. Es macht Spaß zu lesen, man kann auch mal ein Tränchen vergießen oder gut lachen. Ein angenehmes Buch, das sich gut lesen lässt und Lesefreude bereitet mit einem angenehmen Ende.

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Gefährliche Lügen – Hanna Dietz

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Buch: Gefährliche Lügen
Autor: Hanna Dietz
Verlag: Arena (März 2014)
Seiten: 360 Seiten
Reihe: Zu schön zum Sterben #3

Gefährliche GedankenGefährliche GefühleGefährliche Lügen

Meine Meinung:

Der dritte und letzte Band der Trilogie rund um die Jungermittlerin und Chaosstifterin Natascha Sander von Hanna Dietz ist wieder einmal sehr gelungen.

Das Buch ist sehr gut und flüssig zu lesen, es ist toll geschrieben und hat einen wunderbaren Humor. Die Spannung ist gut aufgebaut und man fiebert mit Natascha definitiv mit.

Die Idee, das Ganze auf ein Filmstudio zu verlegen und die Handlung dort spielen zu lasse war toll – und vor allem sehr gut ausgebaut. Es gab viel zu lesen und zu erleben und wirkte sehr echt. Die ganzen Charaktere dort waren gut gestaltet und es hat wirklich Spaß gemacht, diese Szenen zu lesen.

Der zweite Handlungsstrang, der später eingeführt wurde und zum Ende zusammenlief, war an der Greze zum „too much“, aber noch nicht drüber. Manchmal gibt es auch im realen Leben verrückte Sachen und Zufälle, warum also nicht auch in einem Buch.

Das Ende war für meinen Geschmack etwas kurz, ich hätte einfach gern noch weiter gelesen. Wenigstens 2-3 Seiten 😉 Aber so ist das ja immer, wenn man geliebte Figuren ziehen lassen muss als Leser. Man vermisst sie und würde gern noch mehr gemeinsame Abenteuer erleben. Ich bin mir aber sicher, dass Natascha noch sehr viel erleben wird und vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine Fortsetzung. Ich würde mich freuen.

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Gefährliche Gedanken – Hanna Dietz

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Buch: Gefährliche Gedanken
Autor: Hanna Dietz
Verlag: Arena (Januar 2013)
Seiten: 360 Seiten
Reihe: Zu schön zum Sterben #1

Gefährliche GedankenGefährliche GefühleGefährliche Lügen

Meine Meinung:

Gefährliche Gedanken ist der erste Band der Krimireihe um Natascha Sander. Natascha fliegt von ihrer alten Schule und wird auf einem Elite-Mädchengymnasium aufgenommen. Wo ein Mord geschieht und sie ihre Nase nicht heraushalten kann. Und sich prompt in Schwierigkeiten bringt.

Dabei ist Natascha ein herrlicher Charakter. Ironisch, selbstsicher und großartig. Sie lernt aus ihren Fehlern und die machen sie für mich auch sehr sympathisch. Zudem ist der Kriminalfall sehr spannend gemacht mit einigen Wendungen. Die junge Detektivin hat zudem noch ihren neuen Bodyguard immer auf den Fersen. Der zwar jung und gutaussehend ist, aber ihren Ermittlungen im Wege steht. Den gilt es also auch auszutricksen. Und so fährt Natascha einiges an fantasievollen Ideen auf, um den Mörder zu finden und zu überführen.

Ein gelungener Start der Krimireihe mit liebenswürdigen Protagonisten, schrulligen Charakteren, humorvollen Seiten und einem spannenden Fall.

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Remarkable – Elizabeth Foley

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Buch: Remarkable
Autor: Elizabeth Foley
Verlag: Penguin Group USA (März 2013)
Seiten: 336 Seiten

Meine Meinung:

Remarkable von Elizabeth Foley ist ein wunderbares englisches Kinder/Jugendbuch, das sehr viel Spaß bereitet und mit viel Fantasie und Liebe geschrieben worden ist.

Der Einstieg ging nach kurzem ganz gut von statten, bis es mich dann wirklich schnell gepackt hatte. Die Protagonistin Jane Doe (na, wer merkt’s?^^) ist nahezu die einzige Bewohnerin von Remarkable, die das so gar nicht ist. Im Gegenteil, sie ist ziemlich gewöhnlich. Alle Bewohner von Remarkable können irgendetwas wirklich ausgezeichnet und sind die besten ihres Fachs. Und Jane muss derweil ein langweiliges und ein bisschen einsames Leben führen – bis es auf einmal ganz anders kommt. Ein Ungeheuer, Piraten und allerlei andere Gestalten spielen hier eine Rolle.

Das Buch hat einen wunderbaren Humor und so viel schöne Fantasie, es macht einfach nur Spaß zu lesen. Die Charaktere sind herrlich gezeichnet und kommen toll rüber. Es gibt einige Abenteuer zu erleben und auch als Leser wird man durchaus gepackt – ansonsten zieht einen der wirklich tolle Stil mit sich mit.

Das Kinderbuch liest sich wirklich gut und ist verständlich geschrieben. Die Sprache ist angemessen, aber auch fantasievoll angereichert und sehr bildlich. Alles in allem ist es also ein tolles Buch, das einem einige schöne Lesestunden bereiten kann.

 

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