Rezept: Bananen-Johannisbeer-Muffins

Da wir noch viele Johannisbeeren übrig hatten, dachte ich mir, vielleicht kann man ja etwas schönes daraus backen. Und kam so auf das Rezept von Mickik. Da der Rezepttext etwas kurz ist, schreib ich euch einfach meine abgeleitete Version noch dazu 😉

Meine Zutatenliste:

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 250 g Johannisbeeren
  • 1-2 Bananen
  • 125 ml Milch
  • 100 ml Öl

Statt 300g Johannisbeeren des Originals habe ich nur 250g reingemacht – und das war dennoch mehr als genug. Also viel mehr würde ich nicht empfehlen, da man sonst nichts mehr vom Teig schmeckt, denn die Johannisbeeren haben einen sehr starken Eigengeschmack.
Mein Freund merkte an, dass er es gern noch mehr Bananengeschmack hätte. Daher werde ich es das nächste Mal mit 1,5 Bananen oder mit 2 probieren.

Laut Rezept reichen die Muffins für 12 Stück, bei mir sind es 16 Stück geworden. Sie gehen gut auf und schmecken wirklich vortrefflich. Die Johannisbeeren haben eine schöne saure Note, die durch den gesüßten Bananenteig schön ergänzt wird.

Zubereitung:

Die Johannisbeeren mit einer Gabel vom Stiel trennen, waschen, abtropfen lassen.
Die Banane schälen und in einer großen Schüssel gut zerdrücken – ich habe sie richtig breiig gemacht, damit sie sich leichter vermischen lässt.
Eier und Zucker gut verrühren, dann zu der Banane hinzugeben. Öl und Milch dazugeben und wieder gut verrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Schüssel sieben. Anschließend den Teig glatt rühren. Als letztes die Johannisbeeren dazugeben und vorsichtig unterheben.
Den fertigen Teig in die Muffinförmchen füllen.

Laut Rezept bei 160 Grad Umluft 20-25 Minuten backen. Bei mir hat es mit 175 Grad Ober/Unterhitze auch perfekt mit 20 Minuten gepasst.

DSC04711

Cranberry-Kekse

Das Original-Rezept zu den Cranberry-Keksen habe ich aus dem Buch „Solange am Himmel Sterne stehen“ von Kristin Harmel. In diesem Roman gibt es einige Backrezepte, die einen Versuch Wert sind. Im Buch heißt das Rezept „Cape-Cod-Kekse“ und findet sich auf S. 146-157.

Die Kekse habe ich nun mehrfach nachgebacken und dabei das Rezept aber mittlerweile etwas abgeändert – v.a. mit nur 50% des Zuckers, der vorgeschlagen wird, und etwas weniger Mehl, dafür etwas mehr Cranberries und ohne Schokoladensplitter.

Die Angaben sind in „Tassen“ – ich benutze dafür einfach Kaffeetassen (nicht Pötte), die kleinen mit den Untertellern 😉

  • Die veränderte Rezeptur/Zutaten:
  • 110g Butter, Zimmertemperatur
  • 1 Tasse brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Sahne
  • 2-3 Tassen Mehl (nach Rezept 3, aber bei mir reichen meist 2 oder 2,5)
  • 2 TL Backpulver
  • 1-2 Tassen getrocknete Cranberries

Zubereitung:

Den Ofen auf ca. 180 Grad vorheizen.

In einer ausreichend großen Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier, Vanille und Sahne dazugeben und unterschlagen.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Buttermasse sieben. Gleichmäßig und gründlich unterrühren.
Anschließend die Cranberries dazugeben und unterrühren.

Mit einem Teelöffel eine gehäufte Masse auf ein gefettetes Backblech oder auf ein Backpapier geben. Die Kekse gehen ziemlich gut auf, also auf ausreichend Platz achten.

Ca. 10 Minuten im Ofen backen. Die Kekse zum Auskühlen erst auf dem Blech lassen, dann vorsichtig lösen und auf ein kaltes Rost oder Gitter legen.

DSC04605

Nach Rezept sollen ca. 50 Kekse daraus entstehen. Ich mach sie wohl etwas größer, finde sie aber auch größer leckerer, und es kommen ca. 30 dabei heraus. der Teig ist so lecker (wenn man nur 1 Tasse Zuckernimmt statt 2), dass ich ihn am liebsten roh bereits aufessen würde. Und sogar mein Freund, der kein großer Keksfan ist, liebt die Cranberry-Kekse.