Pilzpfanne mit Kartoffeln und Paprika

Heute stelle ich euch mal wieder ein Rezept vor. Das Original habe ich von Chefkoch von ellmi1505 und ist eigentlich eine Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln. Ich bin aber kein großer Lauch Fan und habe daher die Sache etwas abgewandelt und etwas anders gewürzt 🙂

Zutaten (1 Person):

  • 1 große Kartoffel
  • 200 g braune Champignons
  • 1/2 grüne Paprika
  • 1 kleine rote Zwiebel (geht natürlich auch ne andere Sorte!^^)
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Muskat
  • 1 EL dunkler Balsamico

IMAG1071[1]Zubereitung:

Die Champignons putzen und vierteln (ich breche den Stil aus und schneide sie dann in Viertel – finde ich einfach hübscher, aber man kann sie natürlich auch in Scheiben schneiden). Die Kartoffel schälen und Kartoffel als auch die gewaschene Paprika würfeln. die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.

In einer Pfanne die Kartoffeln mit dem Öl 2-3 Min anbraten, dann die Paprika, die Zwiebeln und den Knoblauch hinzufügen und alles gut vermischen. Kurz anbraten und die Champignongs hinzufügen. Nach weiteren 2-3 Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und das ganze gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Balsamico abschmecken. Da ich es gern mal etwas schärfer mag, hab ich noch Cayennepfeffer dazugetan.

Auf mittlerer Hitze für 10-15 Min köcheln lassen, bis die Flüssigkeit nahezu weg ist. Da ich keinen Deckel für meine Pfanne habe, hab ich es einfach so gelassen – hat auch funktioniert 😉

Garniert habe ich es mit Tomaten – und gemerkt, dass man das nächste Mal auch noch Tomaten mt reinschnippeln könnte. Schmeckt bestimmt super =)

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Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauce mit Salami

Heute gibts ein ganz einfaches Gericht, das mich an meine Kindheit erinnert. Meine Mutter hat damals ab und zu Nudeln mit angebratener Salami serviert – ich hab mich kürzlich daran erinnert und einfach mal ein eigenes Gericht daraus gebastelt, das wirklich sehr lecker geworden ist. Ich hab das Rezept beim Kochen aufgeschrieben, es ist also mein eigenes – ja gut, das ist ja auch nicht schwer in dem Fall ;))

Zutaten: für 2 Personen

  • 300g Spaghetti
  • 3-4 große Tomaten
  • 4 dicke Salamischeiben
  • 4-5 getrocknete Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL Paprika
  • Tomatenmark
  • Öl und/oder Butter
  • Salz, Zucker
  • Cayennepfeffer
  • etwas Gemüsebrühe

Zubereitung:

Die Tomaten waschen und klein schneiden. Die Salami und die getrockneten Tomaten in Stücke schneiden Eine Hälfte der Zwiebel und des Knoblauchs in einem Topf mit Öl anbraten, Tomatenmark hinzufügen und kurz rösten lassen – aber darauf achten, dass die Zwiebeln nicht anbrennen. Das ganze mit etwas Gemüsebrühe (vielleicht 20ml) ablöschen und die Tomatenstückchen hinzufügen. Mit dem Oregano, der Paprika, dem Salz, einer Prise Zucker und dem Cayennepfeffer würzen. Das ganze köcheln lassen.

In einer Pfanne die andere Hälfte von Zwiebel und Knoblauch in Butter oder Öl kurz anbraten, die Salami und die getrockneten Tomaten dazufügen und schön braten. Ich lass sie etwas länger drin, bis die Salami leicht braun wird.

In der Zwischenzeit das Wasser für die Nudeln aufsetzen. Wenn es kocht, Salz und etwas Öl hinzufügen. Danach die Nudeln in den Topf hinzugeben und bis zur gewünschten Bissfestigkeit kochen lassen.

Die Tomatensauce pürieren. Anschließend die pürierte Nudelsauce in die Pfanne zur Salami geben. Gut verrühren und bei kleiner Stufe leicht köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind. Die Sauce nach Bedarf nochmal abschmecken. Ansonsten ist sie nun servierfertig.

Nach Bedarf das Ganze mit frischem Basilikum und/oder geriebenem Käse auf dem Teller bestreuen.

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Re(ste)zepte: Reis-Gemüse-Auflauf mit Ziegenkäsetalern und Obstsalat

Den Kategoriennamen habe ich einer lieben Twitterin zu verdanken, die auf die grandiose Idee kam: Re(ste)zepte – Reste Rezepte.

Am Mittwoch war ja in Sachsen – als einziges Bundesland – Feiertag. Und da wir vergessen hatten noch einkaufen zu gehen, musste also etwas aus den verbliebenen Sachen gezaubert werden. Heraus kam dabei eine sehr gute Kombination, die sogar den Freund begeisterte. So ohne Fleisch und auch noch mit Ziegenkäse 😉
Die folgende Zutatenliste ist das, was wir noch im Haus hatten und ich verwendet habe. Also keine feststehende Liste, die kann variiert werden, was man selbst noch da hat.

Das Rezept ist ausreichend für 2 Personen.

Zutaten Reis-Gemüse-Auflauf mit Ziegenkäsetalern

  • 1 Tasse Basmati-Reis
  • 1 Zwiebel
  • 1 grüne Paprika
  • 1/2 gelbe Paprika
  • 1 Tomate
  • 1 Becher Sahne
  • 1/4 mittelscharfe Peperoni
  • 1/2 Rolle Ziegenkäse
  • Käse zum Reiben
  • Salz, Pfeffer
  • Mehl

DSC05144Zubereitung

Den Reis in kochendes und leicht gesalzenes Wasser geben und nach gewünschter Bissfestigkeit kochen lassen.
Währenddessen die Zwiebel schälen und klein schneiden, die Paprika und Tomate waschen und würfeln. Zunächst die Zwiebel in einer Pfanne kurz glasig anbraten, dann die Paprika und die Tomate hinzufügen und braten.
Die Peperoni waschen, entkernen und sehr fein hacken.
Den gekochten Reis in eine Auflaufform geben, das gebratene Gemüse hinzufügen, die Peperoni drüber verstreuen. Die Sahne darüber gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gern kann zur Ergänzung noch etwas Tomatensaft oder Paprikapulver hinzugegeben werden.

Den Käse darüber reiben und bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse leicht braun wird.

In der Zwischenzeit den Ziegenkäse in Taler schneiden, auf beiden Seiten kräftig in Mehl dippen und ohne Fett in einer sauberen Pfanne braten, bis beide Seiten schön braun und knusprig sind. Dieser ergibt eine tolle Ergänzung und schön kross schmeckte er sogar meinem Freund gut.

Zutaten Obstsalat

  • 1 Banane
  • 2 Kiwis
  • 1 Birne
  • 2 Pflaumen
  • 1 Granatapfel

DSC05141Zubereitung:

Mein normaler Obstsalat sieht etwas anders aus und wird noch mit 1 TL Zucker gesüßt. Das ist hier aber nicht notwendig.
Kiwi, Birne und Pflaume waschen und würfeln. Die Banane schälen, der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden. Den Granatapfel aufschneiden und die Granatapfelkerne herausarbeiten. Nach welcher Methode man das am Besten macht, kann man gut im Internet nachschlagen. Bei mir erledigt das immer der Freund.
Die einzelnen Obstzutaten in eine große Schüssel geben, umrühren und ein wenig ziehen lassen.

Und so sieht das ganze dann als Kombination aus:

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Ein Wochenende im Mini-Urlaub

Da am Freitag meine Schwiegermutti in spe 50 wurde, haben wir uns das Wochenende frei genommen und einen kleinen Mini-Urlaub in die Heimat meines Freundes unternommen. Daher war es hier auch mal wieder so ruhig 😉

Bereits am Donnerstag kamen die Geschwister meines Freundes zu uns und blieben über Nacht – wir haben uns einen gemütlichen Tag gemacht und sind Abends noch schön ausgegangen. Bei dem Wetter ist das auch wirklich herrlich abends draußen zu sitzen. Dabei hab ich mal wieder ein schottisches Bier trinken können. Oh, das war lecker. Sonst gibts ja nur irisches oder englisches in den Kneipen hier ^^

Am Freitag ging es dann also in Richtung Heimat des Freundes. Und dort an einen schönen großen Fluss. Denn Schwiegermama hat dort ein hübsches Bungalow-Häuschen (mit Küche, Schlafzimmer und Wohnraum auf 20qm² mit Terasse und Gartenstück. Herrlich! Das Häuschen ist sooo hübsch und süß und Spinnenfrei, das mag ich 😀 Wir haben den Tag auf der Hollywoodschaukel genossen und sind schwimmen gegangen und es wurde gegrillt.

Samstags gab es dann noch die Geburtstagsfeier und insgesamt waren wir 13 Gäste (fühlte mich ein wenig wie bei Potter – wer steht zuerst auf??). Die Runde war sehr lustig und wir hatten viel Spaß. Das Wetter war zwar sengend heiß, aber die Abkühlung war ja keine 5 Minuten Fußweg entfernt =)

Sonntags ging es noch zur Großmutter zum Kaffee und anschließend zurück nach Hause, wo der Freund und ich die Tage bei unserem Lieblingsgriechen nochmal ausklingen ließen.
Alles in allem also ein kleines Stückchen Urlaub. Sehr schön, sehr entspannt. Sonne tanken und richtig mehrmals am Tag schwimmen konnte ich so schon lange nicht mehr. Hach. 🙂

Bananen-Tiramisu

Diese Woche ist irgendwie meine Dessert-Woche. Und da ich von dem Bananen-Tiramisu so begeistert war, wollte ich es euch nicht vorenthalten.

Das Rezept stammt wieder mal von Chefkoch und zwar von Hermine164. Das Rezept zum Bananen-Tiramisu im Original findet ihr im Link.
Da ich keinen Kaffee mag, ist normales Tiramisu nur bedingt meines. Diese Variante fand ich daher toll, weil es eben ohne Kaffeearomen ist und zudem noch mit Banane ergänzt – das macht es unheimlich lecker.

Bananen-Tiramisu

Ich hab es nach einem Kommentar unter dem Rezept etwas abgewandelt – und zwar „packungsbedingt“, wie es dort so schön genannt wurde: habe etwas mehr Mascarpone und Sahne verwendet. Aber die Konsistenz hat super gepasst und ich hab das Mehr auch tatsächlich gebraucht, sonst wäre es zu wenig Creme geworden. Auch empfand ich es als etwas wenig Banane für meine Auflaufform. Ich würde daher eher 3 als 2 wie im Original empfehlen.Daher hier die “ erneuerte“ Zutatenliste:

Zutaten:

  • 2 Eigelb
  • 4 EL Zucker
  • 250g Mascarpone
  • 200ml Sahne
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2-3 Bananen
  • 1 Tasse Milch
  • 24 Löffelbiskuits
  • Kakaopulver

Die Anleitung:

Zucker mit Eigelben schaumig rühren. Die Mascarpone-Creme hinzufügen und vorsichtig! mit einem Schneebesen unterrühren. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und in der Mascarpone-Creme unterheben

Die Bananen werden in Scheiben geschnitten. Die Tasse mit Milch wird mit Kakaopulver (eigenes Maß) gut verrührt. Ich nutze immer 2TL für die Tasse =)

Etwa die Hälfte der Löffelbiskuits auf den Auflaufboden legen (ich hab vorher probiert, wo es am besten reinpasst ^^). Die Biskuits mit der Hälfte der Kakaomilch übergießen. Ein Drittel der Creme darüber geben, danach die Bananenscheiben drauflegen. Auf die Bananen dann die restlichen Biskuits verteilen, die andere Hälfte der Kakaomilch darüber verteilen und erneut 1/3 der Creme. Auf die Creme die letzten Bananenscheiben verteilen und darüber die restliche Creme verstreichen. Das Ganze nach Geschmack mit Kakaopulver bestreuen.

Angegeben im Rezept ist, dass das Tiramisu für 2-3 Stunden im Kühlschrank stehen sollte. In den Kommentare stand, dass es die ganze Nacht besser wäre – genau das habe ich auch gemacht und kann es nur bestätigen: Super durchgezogen, sehr lecker.

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Tunesisches Chakchouka mit selbstgemachtem Harissa

Es gibt sicherlich eine Million Varianten von Chakchouka (und Harissa), nicht nur aus Tunesien, sondern auch aus Israel, Marokko, Libyen, Ägypten usw. Meine Variante stammt von der tunesischen Schwägerin eines Freundes und wurde von mir leicht abgewandelt (da ich mir nicht mehr genau sicher war und einfach etwas probierte). Herausgekommen ist dabei folgendes. Das Rezept reicht für ca. 2 Personen. Das Gericht ist sehr würzig und mitunter scharf, sodass ich es durch dazugereichte Dips etwas abmildere.

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Zutaten:

1. Chakchouka

  • 4-5 große Tomaten
  • 2 rote Paprika
  • 4 Eier
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch

2. Harissa

  • 4 rote, lange Chilischoten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1-2 Teelöffel Koriander Paste oder frisch gehackter
  • Öl

3. Beilagen und weitere Zutaten

  • zartes Hähnchenfleisch/filet
  • Honig
  • helles Baguette
  • Frischkäse pur
  • Salz und Pfeffer
  • Öl und/oder Butter

Dann versuche ich mich jetzt mal daran, euch mein Rezept nahezubringen =)

Das Harissa ist schnell gemacht. Die Chilis waschen, entkernen und sehr fein hacken. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und anbraten, die Chilis kurz darauf hinzufügen. Auf diese dann eine gute Portion Öl geben, es darf darin schwimmen. Gut verrühren und auf niedriger Stufe köcheln lassen. Nach einigen Minuten dann die Koriander-Paste hinzufügen und damit abschmecken bzw. eher nach dem Geruch gehen. Das Harissa kann eine gute Weile köcheln, bis es schön eingekocht ist, aber immer noch gut im Öl schwimmt. Die fertige Paste dann in eine Schale füllen. Ich stelle sie solang in den Kühlschrank.

Für das Chakchouka die Tomaten und die Paprika waschen, entkernen und würfeln. die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch klein schneiden (je nach Geschmack) und in Butter oder Öl anbraten. Auf mittlerer Hitze die Tomaten und die Paprika hinzufügen, kurz köcheln lassen und dann kleine Mulden formen. In diese Mulden werden die Eier wie Spiegeleier vorsichtig geschlagen, sodass die Eigelbe erhalten bleiben und kein Rührei draus wird. Die Eier werden in den Mulden dann schön durchgebraten, aber man sollte mit der Hitze vorsichtig sein. Es dauert relativ lange (viel länger als beim Spiegelei) und wenn es zu heiß ist, braten die Tomaten an.

Während das Chakchouka nun vor sich her köchelt, wird das Fleisch klein geschnitten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das ganze mit etwas Öl oder Butter in eine neue Pfanne geben und mit einer guten Portion Honig übergießen. Die süße Note des Fleisches ergänzt dabei hervorragend die herzhafte und scharfe Note des Chakchoukas. Das Fleisch ruhig braten, bis es durch den Honig dunkel wird.

Das Baguette in Scheiben schneiden und den Frischkäse anrichten. Wir essen es immer so, dass wir Frischkäse auf das Baguette machen und darauf das Harissa streichen. Das ist schön würzig, aber nicht zu scharf.

Guten Appetit!!

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